Edmund Husserl: Äußere und innere Wahrnehmung

Husserl wird meistens weder gelesen, noch überhaupt durchgeblättert. Durchblättern wird aber belohnt, denn in den Logischen Untersuchungen findet sich nach drei Bänden und vielen Hundert Seiten ein Appendix, der lesbar ist und erklärt, was der Gegenstand der Phäno-menologie ist. Es handelt sich dabei wenig überraschend um das Phänomen, das in der Unterscheidung von „äußerer“ und „innerer“ Wahrnehmung zum Begriff der Intentionalität führt.

Husserl schafft es dabei, eine Einführung in seinen zentralen Gedanken zu geben, die lesbar ist und in der Folge auch geistig verdaut werden kann, was ja nicht immer der Fall ist. Aus einer begrenzten Thematik heraus entwickelt er eine Definition der Phänomenologie insgesamt.

 

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