Phänomenologica
Nietzsche und Henry

Nietzsche und Henry

Michel Henry interpretiert Friedrich Nietzsche als einen Vorgänger der Lebensphänomenologie, was die Rolle der Affektivität und der Immanenz angeht. Auch wenn Nietzsche beide Themen in seinem Werk nicht explizit zum Ausdruck bringt, „sondern sich vielmehr …
William James: Der Strom des Bewusstseins

William James: Der Strom des Bewusstseins

Jeder ist für sich ein Strom des Bewusstseins, aber keiner weiß so recht, was das ist. In der Literatur wurde der Bewusstseinsstrom von James Joyce Ulysses in Szene gesetzt und in der Philosophie von William …
Phänomenologie als Experiment: Synästhesie

Phänomenologie als Experiment: Synästhesie

Synästhesie ist die Synthese verschiedener Sinneswahrnehmungen zu einem Gesamterleben, in der die einzelnen Sinne mehr als die Summe bilden. In der Synästhesie kann ein Sinn auch das Lager wechseln und zum Beispiel vom Riechen zum …
Kandinsky: Punkt und Strich zur Fläche

Kandinsky: Punkt und Strich zur Fläche

Phänomenologie zeichnet sich dadurch aus, vom Allerkleinsten auszugehen und daraus eine Welt zu machen. Kandinsky macht das mit dem Punkt, dem kleinsten graphischen Element. Der einzelnen Punkt ist zunächst Nichts, gewinnt dann aber an Einfluss …
Phänomenologie als Experiment: Retention und Protention

Phänomenologie als Experiment: Retention und Protention

Retention bezeichnet die soeben erlebte Gegenwart, die als Vergangenheit immer noch eine Präsenz hat. Ein Ton zum Beispiel besitzt damit nicht nur eine Gegenwart in der unmittelbaren Wahrnehmung, sondern auch im Verklingen. Die Retention ist …
Phänomenologie des Zeitbewusstseins

Phänomenologie des Zeitbewusstseins

Von einem unbefriedigendem Erlebnis, etwa einer langweiligen Rede, bleibt etwas, nachdem die Rede vorbei ist. Man weiß nicht mehr im Einzelnen was überhaupt gesagt worden ist, aber das Erlebte hängt einem als störender Hintergrund nach, …
Ellen Wilmes: Der Verlust der Aktion in der Re-aktion

Ellen Wilmes: Der Verlust der Aktion in der Re-aktion

Die Auseinandersetzung mit der Frage nach Aktion und Reaktion wird in der Regel der Psychologie zugeordnet. Reiz-Reaktion-Schemata werden untersucht, ana-lysiert, Schlüsse gezogen und in einer Auswertung dem Prozess des Schemas ein Wert zugeordnet, der sich …
Neuerscheinung

Neuerscheinung

Ellen Wilmes   Was heißt "menschlich sein"?   Antworten im Anschluss an die Lebensphänomenologie von Michel Henry     Der vorliegende Band untersucht mit der radikalen Lebens-phänomenologie von Michael Henry die Frage: Wie kann ein …
Phänomenologie der Biographie

Phänomenologie der Biographie

Jeder Mensch besitzt ein dominierendes Lebens-gefühl, welches durch Verdichtung vieler Einzelerlebnisse zustande kommt, und sei es nur das Gefühl des Fehlens einer eigenen Biographie. Eine einfache Addition von Erlebnissen liegt in dieser Verdichtung jedoch nicht …
ABC der Phänomenologie: Zeit und Musik – Ernst Kurth

ABC der Phänomenologie: Zeit und Musik – Ernst Kurth

Was Zeit ist, lässt sich durch das innere Zeitbewusstsein klären. Das wiederum lässt sich durch die phänomenologische Analyse der Musik erhellen. Die abstrakte Frage nach der Zeit wird so auf ein nicht mehr ganz so …
Phänomenologie des Durchscheinens

Phänomenologie des Durchscheinens

Wo etwas hindurch scheint, muss man nicht immer etwas halb Verborgenes sehen. Durchscheinen kann aber auch bedeuten, das sich Wahrnehmung und Phantasie vermischen, so dass Bedeutungen im Blick auf etwas versteckt sein können, die nicht …
Ontologie der Atmosphäre – Heidegger, Schmitz und Henry

Ontologie der Atmosphäre – Heidegger, Schmitz und Henry

In Atmosphären und Stimmungen sind Personen, Dinge und Erlebnisse präsent, die ansonsten weder begrifflich gedacht, wahrgenommen oder sinnlich vorgestellt werden. Mein Sohn z.B. ist mir als Durchstimmung immer präsent, egal wie beschäftigt ich gerade mit …
Kierkegaard und Henry

Kierkegaard und Henry

Kierkegaard stellt in Entweder-Oder (1988) einen Typus menschlicher Subjektivität vor, der sich beständig darum bemüht, Lebloses in Anregendes zu verwandeln. Dieser praktizierte „dämonische Pantheismus“ ist in sich instabil, weil er keinen Moment der Leere zulässt, …
Dschuang Dsi: Was ist Appräsentation?

Dschuang Dsi: Was ist Appräsentation?

Die Phänomenologie musealisiert und verstaut sich selbst im Archiv. Ihre Anschaulichkeit beschränkt sich auf Fotografien alter Männer in Schwarzweiß, die streng in die Linse schauen. Zentrale phänomenologische Begriffe wie Apperzeption, Abschattung und Reduktion werden entsprechend …
Phänomenologie der Korrespondenz

Phänomenologie der Korrespondenz

Reinhard Knodt Der Atemkreis der Dinge Einübung in die Philosophie der Korrespondenz 144 Seiten, Gebunden € ca. 25,- ISBN: 978-3-495-48864-5 Ob wir »in der Welt« leben oder in einer kosmischen »Ordnung der Dinge«, sei dahingestellt. …
Franz Kafka: Phänomenologie der Bezeugung

Franz Kafka: Phänomenologie der Bezeugung

Bezeugung ist ein alltägliches Phänomen, dass in der Phänomenologie von Autoren wie Lévinas und Ricœur merkwürdig verdunkelt wird. Elementar meint Bezeugung, durch einen Blick, eine Berührung oder einen Kuss wirklicher zu werden. Das Kind, das so …
Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater

Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater

Die Phänomenologie ist ein praktisches Handwerk, das man durch theoretische Texte nur bedingt lernen kann. Eine  Phäno-menologie des Leibes, die so theoretische Begriffe wie Apperzeption und Kinästhese anschaulich erklärt, findet sich in Heinrich von Kleists …
Heinrich von Kleist: Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden

Heinrich von Kleist: Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden

Die Phänomenologie ist ein praktisches Handwerk, das man durch theoretische Texte nur bedingt lernen kann. Was eine Protention ist, eine Apperzeption oder eine Retention lässt sich jedoch manchmal leicht aus Texten herauslesen, die lange vor …

Rezension: Frank Vogelsang – Identität in einer offenen Wirklichkeit

Frank Vogelsang: Identität in einer offenen Wirklichkeit, Eine Spurensuche im Anschluss an Merleau-Ponty, Ricoeur und Waldenfels, Karl Alber Verlag, Freiburg und München 2014, 352 S., ISBN: 978-3-495-48644-3 Eine Grundforderung unserer Zeit besteht im Offensein für …
Michel Henry im Steinbruch der Ideengeschichte

Michel Henry im Steinbruch der Ideengeschichte

Michel Henrys Lebensphänomenologie ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit der Philosophiegeschichte und zugleich entwirft sie selbst ein ganz bestimmtes Verständnis, wie Philosophiegeschichte zu verstehen ist. Henry geht es dabei darum, einerseits die Anschlussfähigkeit der …
Philosophie als Experiment

Philosophie als Experiment

in Verbindung mit dem Forschungskreis Lebensphänomenologie (Freiburg i. Br.) lädt ein zum Seminar Philosophie als Experiment 28./29. Januar 2017 in Röthenbach a.d. Pegnitz / Nürnberg („Der Schnackenhof“) Faltblatt zur Veranstaltung: Philosophie als Experiment (PDF)   …
Passivität in der Lebensphänomenologie

Passivität in der Lebensphänomenologie

Loslassen, etwas mit sich geschehen lassen, ergriffen werden und sich im Nichtstun als erfüllt zu erleben sind begehrte Weisen des Erlebens, können aber oft nicht in die Tat umgesetzt werden, weil es in der Aufhebung …
Die Kunst der Durchflüsterung bei den Wüstenvätern

Die Kunst der Durchflüsterung bei den Wüstenvätern

Wüstenväter werden die ersten christlichen Mönche genannt, die im 3. und 4. Jahrhundert in den Wüsten Ägyptens und des heutigen Syriens lebten. Antonius der Große († 356), Evagrios Pontikos (345-399), Johannes Cassianus (360-435) und viele …
Der Sinn des Leidens in der Mystik

Der Sinn des Leidens in der Mystik

Das schnellste Tier, das den Menschen zur Vollkommenheit trägt, ist nach Meister Eckhart das Leiden. Zu Beginn des mystischen Weges bei Eckhart steht also die Ahnung, dass im Leiden mehr zu finden ist, als bloßes …
Frank Wörler: Das Symbolische, das Imaginäre und das Reale

Frank Wörler: Das Symbolische, das Imaginäre und das Reale

Rezension Frank Wörler: Das Symbolische, das Imaginäre und das Reale – Lacans drei Ordnungen als erkenntnistheoretisches Modell, 292 Seiten, ISBN 978-3-8376-3261-3, 34,99 €, Bielefeld: transcript, 2015 Die Philosophie entdeckt für sich immer wieder bestimmte Themen …
Seminar: Tönen, Singen, Intonieren – die Stimme

Seminar: Tönen, Singen, Intonieren – die Stimme

Seminar | 24.-25. Juni 2016 | Dr. habil. Rolf Kühn und Dr. Sebastian Knöpker | Planckstraße 20,  Haus der Quäker, 10117 Berlin, fünf Gehminuten vom S- und U-Bahnhof Friedrichstraße Die Stimme berührt im Singen den …
Michel Henry: Lebensphänomenologie als Phänomenologie

Michel Henry: Lebensphänomenologie als Phänomenologie

Die Philosophie Henrys begreift sich als Phänomenologie, welche sowohl an die Phänomenologie in der Folge Husserls anknüpft als auch den Anspruch hat, diese zu revolutionieren. Henry gehört damit in eine lange Reihe der Husserlhäretiker, beginnend …
Kairos / Chronos

Kairos / Chronos

eine praktische Philosophie der guten Gelegenheit Sebastian Knöpker Die modellhaften Vorstellungen von Raum und Zeit aus Naturwissenschaften und Mathematik sind auch für die Lebenswelt bestimmend, insofern man im Alltag Wirklichkeit und Wert von Raum- und …

Was macht die Lebensphänomenologie aus?

Sebastian Knöpker Für die Lebensphänomenologie ist Leben ein anderes Wort für Selbstaffektion. Die Affektion an sich selbst wiederum besteht in einer Affektivität, die sich so auf sich bezieht, dass sie sich an sich zeigt, also …

Einführung: Phänomenologie des Lebens

Sebastian Knöpker Der Philosoph und Schriftsteller Michel Henry (1922-2002) ist einer der wichtigsten Vertreter der Phänomenologie in der Nachfolge Husserls. Henry gelang eine Neubegründung der Phänomenologie, die er nicht mehr vom Erkennen her begründet sieht, …
10 Thesen zu einer Lebensphänomenologie der Zukunft

10 Thesen zu einer Lebensphänomenologie der Zukunft

I. Notwendigkeit einer transzendentalen Wende Alles konkrete Leben verschwindet in der Lebensphänomenologie im Transzendentalen, ohne dass diese Reduktion umkehrbar wäre. Was vom erotischen Erleben, von der Kunsterfahrung, vom Empfinden, Denken, Handeln und Wollen bei Henry …
Phänomenologie des Ergreifens

Phänomenologie des Ergreifens

Sebastian Knöpker Wenn es einem Menschen an etwas fehlt, so kann es am zu Ergreifenden fehlen, also an einem Gegenstand, an einer guten Gelegenheit, an sozialen Kontakten. Oft mangelt es aber nicht daran, weil das …

Phänomenologische Bildbetrachtung: Wassily Kandinskys „Hommage à Grohmann“

von Christa Blanke (Lauf) Hommage à Grohmann, 1926, Öl auf Leinwand, 60×45 cm Ansicht  des Bildes hier Auf einem verschwommenen, verwaschenen Hintergrund (Urgrund), der an den Rändern hell-gelblich ist und zur Mitte hin (mehr oder …
Seminar: Philosophie der Berührung

Seminar: Philosophie der Berührung

  in Verbindung mit dem Forschungskreis Lebensphänomenologie (Freiburg i. Br.) lädt ein zum Seminar Philosophie der Berührung 24./25. Oktober 2015 in Röthenbach a.d. Pegnitz / Nürnberg Faltblatt zur Veranstaltung: Faltblatt_Philosophie der Berührung_Nürnberg_2015  
Seminar: Meister Eckhart als Philosoph

Seminar: Meister Eckhart als Philosoph

„Warum lebst du? Um des Lebens willen, und du weißt dennoch nicht, warum du lebst. So begehrenswert ist das Leben in sich selbst, daß man es um seiner selbst willen begehrt.“ Meister Eckhart Signalwerk Leben …
Lebensphänomenologie als Hedonismus? Eine Einführung.

Lebensphänomenologie als Hedonismus? Eine Einführung.

6. – 7. Februar 2015, Berlin, mit Sebastian Knöpker, Institut für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie Berlin Auf Genuss aus zu sein und daraus ein Lebensprinzip zu machen, gilt vielen als unfein und banal. Dafür stehen sinnbildlich …

 

Dr. Sebastian Knöpker

Karl-Christ-Str. 12

69118 Heidelberg

knoepker@signalwerk-leben.de

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