W.T. Preyer_Schalltrichter

Phänomenologica

Phänomenologie als Entwicklungsgebilde

Zeige auf einen beliebigen Punkt am Horizont und fahre dort hin, spricht der Autofahrer und freut sich über seinen Überschuss an Möglichkeiten. Natürlich fährt er kaum irgendwo hin, aber der unverstellte…

Phänomenologie der Kausalität

Verbinde Ursachen mit Wirkungen und glaube dir selbst, lautet ein Grundprinzip der Selbstvergewisserung. Es lässt sich gut bei Kindern beobachten, die Ursachen aus der Luft greifen und sich darin sehr sicher…

Deskriptive Phänomenologie

Für die akademische Phänomenologie braucht man weder besondere Fähigkeiten, noch entwickelt man in der Arbeit mit ihr welche. Das liegt an einer strengen Abneigung gegen jedes Handwerk von Anschauung und Denken.…

Phänomenologie der Ernsthaftigkeit

Der Ernst im Menschen hat den Vorteil, sachliche Hindernisse zu ignorieren. Wer ernsthaft von etwas überzeugt ist, missachtet und übergeht ebenso ernsthafte Schwierigkeiten und löst sie gerade dadurch nach langer Durststrecke…

Phänomenologie der Fundierung

Rauchen kann Halt geben. Der Raucher kann sich gut an einer Zigarette festhalten. Dabei hält er doch eigentlich die Zigarette fest, oder? Fundiert und fundierend sind eben zweierlei: was physikalisch fundiert…

Phänomenologie der Teleologie

Bist du jung, dynamisch und karrierebewusst? Bist du auf dem Weg nach ganz oben? Dann gibt es für dich keine Überstunden, weil sie der Anfang der Karriere sind. Der Anfang ist…

Phänomenologie der Weckung

Kommt die Katze morgens ins Bett, schmeichelt, kitzelt und schnurrt leise, wacht man auf angenehme Weise auf. Die Weckung selbst wird zu einer Lust. Eine Phänomenologie der Weckung besteht also im…

Phänomenologie als mentaler Kommerz

Eltern sehen es meist nicht gerne, spielt das Kind mit Figuren von Playmobil. Es müssen schon Legosteine oder besser noch Bausätze von Fischertechnik sein. Die vorgefertigte Spielphantasie beim Playmobil reizt das…

Ironie als phänomenologische Reduktion

Abfahrt zum Flughafen: das Taxi wartet unten vorm Haus, die Freundin packt halbherzig ihren Koffer und topft zwischendurch noch schnell einige Geranien um. Beginnt der Urlaub zu zweit auf diese schräge…

Phänomenologie des Mittelpunktes

Fährt das kleine Kind aus Unachtsamkeit mit dem Fahrrad in die Hecke, weint es. Es weint noch viel heftiger, wenn das geneigte Publikum aus Onkel, Tante und Oma besorgt darauf reagiert.…

Phänomenologie des Lachens

Der ernsthafte Lachanwärter lässt seine Muskeln beim Lachen so geschickt gegeneinander arbeiten, dass sie zur Lachmaterie werden. Das Zwerchfell und die Muskeln im Bauch- und Brustraum werden dadurch entschieden unsachlich, dass…

Phänomenologie des Typus

Es ist unhöflich, geschieht aber ständig: die Kassiererin im Supermarkt wird in der Regel nicht als Individuum, sondern als Stereotypus gesehen. Statt ihrer Einzelexistenz wird vereinfacht von einem Typ ausgegangen, was…

Appräsentation in der Phänomenologie

Ein unbequemer Stuhl fühlt sich im bloßen Hinsehen schon als unbequem an. Man spürt ihn leiblich aus der Distanz. Dieses Unterschieben einer leiblichen Qualität in der Wahrnehmung nennt man in der…

Das Gesetz des gemeinsamen Schicksals

Schicksalsgemeinschaften haben einen schlechten Ruf. Beim Assam-Tee werden sie zu einem Geschmacksprinzip, versetzen den Tee in Wellenform und machen ihn so erst interessant. Das Ungleiche vor dem Hintergrund des Gemeinsamen zu…

Phänomenologisch – Deutsch: Modalisierung

Die Phänomenologie hat sich eine eigene Sprache in der Sprache erschaffen, das Phänomenologische. Das lässt sich ins Deutsche so übersetzen wie ein englischer oder französischer Originaltext. Mo|da|li|sie|rung Phänomenologisch Modalisierung in der…

Phänomenologisch – Deutsch: Leerhorizont

Die Phänomenologie hat sich eine eigene Sprache in der Sprache erschaffen, das Phänomenologische. Das lässt sich ins Deutsche so übersetzen wie ein englischer oder französischer Originaltext. Phänomenologisch Leer|hori|zont: „Jede Wahrnehmung führt…

Ortstermin Phänomenologie: der ÖPNV

Auf der Suche nach der verlorenen Phänomenologie kann man bei der Uni vorbeischauen, im Hörsaal, in den Bibliotheken. Zur Zeit leider nicht im Sortiment. Dafür findet die Phänomenologie im öffentlichen Nahverkehr…

Phänomenologie als Im-Griff-Behalten

Im-Griff-Behalten ist ein terminus technicus der Phänomenologie und bezeichnet den Zugriff auf das soeben Erlebte als Retention. Angenehm wird das beim Essen von Tortelli di Zucca, wo die verschiedenen Füllungen der…

Phänomenologie der Überlegenheit

Wo Überlegenheit sein soll, muss es auch Unterlegenheit geben. Man kann nur dann über etwas stehen, wenn es darunter etwas gibt. Aber woher bekommt man die unterlegene Materie? Eine Einführung in…

Phänomenologie des Nullpunktes

Links, rechts, oben und unten brauchen immer einen Bezugspunkt. Verschiebt sich dieser Nullpunkt, kann aus „links“ „rechts“ werden und aus „oben“ „unten“. Geschickt macht sich das der Kaffee mit Niveau zu…

Phänomenologie des Ursprungs

Die Vorsilbe „Ur“ ist schwer beliebt. Das Ursprüngliche gilt immer als gut und unhinterfragbar authentisch. Die Phänomenologie hat es auch sehr mit dem Ursprung, nur nennt sie ihn etwas eleganter Originarität.…

Phänomenologie der Absorption

Wer sich in die dumpfe Unklarheit des Selbstbetruges flüchten möchte, lässt sich von seinem Mobiltelefon absorbieren. Man wird darin ohne Sinn und Verstand eingeschluckt. Eine Absorption mit Niveau manifestiert hingegen der…

Kinästhese in der Phänomenologie

Kinästhese bezeichnet den Bezug von Bewegung auf Wahrnehmung und Handlung. Elementar ist die Kinästhese beim Umblättern eines Buches. Ohne Umschlagen der Seite kommt es zum Abbruch des Lesens. Mit ihr kommt…

Phänomenologie des Gradienten

Ein Lachsfilet kann man nur von einer Seite her anbraten. Es hat dann einen Gradienten, einen sanften, allmählichen Übergang vom gebratenen zum rohen Fleisch. Setzt man gleichzeitig noch ein Kräutergefälle ein,…

Phänomenologie als Erlebnis

Phänomenologie als Erlebnis bezeichnet den Sprung des Phänomens in die Theorie oder umgekehrt den Sprung der Theorie in die Praxis. Wer fünf Euro aus der Hosentasche verliert und das später bemerkt,…

Phänomenologie der Sukzession

Sukzession meint in der Phänomenologie eine Zeitigung der Zeit. Die Zeit ist nicht einfach im Horizont der Welt vorhanden – sie wird in einer Synthese hervorgebracht und so gezeitigt. Sukzession im…

Horizont in der Phänomenologie

Horizont bezeichnet in der Phänomenologie ein Superplus an Präsenz. Dieser Überschuss zeigt sich z.B. im Anblick des eigenen Briefkastens, der mehr als ein Gegenstand ist, weil er einen Horizont an möglichen…

Phänomenologie als Experiment: die Marmelade

Apperzeption heißt, dass einzelne Elemente zu einer Einheit geformt werden, die mehr als die Summe ihrer Einzelteile ist. Diese Formel ist abstrakt, kann aber auch sinnlich geschmeckt werden. Man nehme dazu…

Phänomenologie der Dissonanz

Traubensaft schmeckt angenehm harmonisch, dafür aber auch harmlos. Dissonanzen in der Harmonie sind also gefragt, wie sie kräftige Rotweine haben. Was als Misston eigentlich stören müsste, sorgt dann für gesteigerte Farbigkeit,…

Georg Simmel – Phänomenologie des Geizes

Die Setzung von Mittel, Zweck und Selbstzweck bestimmt als Form das Leben weit mehr als seine einzelnen Inhalte. So ist der Geizhals nicht bloß geizig, sondern bildet eine eigene Welt, in…

Fritz Mauthner: Apperzeption

In seinem Wörterbuch der Philosophie unterscheidet Fritz Mauthner (1849 – 1923) zwischen Perzeption (Wahrnehmung) und Apperzeption (Hinzuwahrnehmung). Jede Wahrnehmung ist dabei tatsächlich apperzipiert, also die Einheit von Perzeption und Apperzeption. Demnach…

Phänomenologie des Gegensatzes von Lust zu Unlust

Lust und Unlust sind wie Schwarz und Weiß Kontraste, aber bilden kein Gegensatzpaar. Als sinnliche Qualitäten besitzen sie auch keinen gemeinsamen Maßstab. Ein Quantum an Freude kann so nicht mit einem…

Pierre Janet und die Psychotherapie des guten Lebens

Wer einen Psychotherapeuten aufsucht, um durch seine Hilfe dem glücklichen Leben näher zu kommen, wird enttäuscht werden. Die Psychotherapie ist für ihn nicht zuständig, weil sie das gute und erfüllte Leben…

Georg Simmel: Phänomenologie der Geselligkeit

Geselligkeit entsteht dort, wo das Individuum zurücktritt. Geselligkeit zeigt sich da, wo der Inhalt weniger zählt als die Form. Die Entleerung ist damit zugleich Beseelung und Verlebendigung des Sozialen. Sie ist…

Phänomenologie der Verdauung

Macht man in sich eine Bestandsaufnahme der schlecht gelebten Lüste, so wird man insbesondere bei seinen Essgewohnheiten fündig. Man wird darauf stoßen, dass man viele Genüsse beim Essen nur anstreicht, größere…

Karl Lange: Über Apperzeption

Apperzeption meint wörtlich Hinzuwahrnehmung. Sie bezeichnet den Auffassungscharakter der Wahrnehmung als etwas, das über die Perzeption hinausgeht. Eine einfache Berührung über das Furnier einer Tischplatte ist darin eine Hinzuwahrnehmung, scheinbar unmittelbar…

Edmund Husserl: Äußere und innere Wahrnehmung

Husserl wird meistens weder gelesen, noch überhaupt durchgeblättert. Durchblättern wird aber belohnt, denn in den Logischen Untersuchungen findet sich nach drei Bänden und vielen Hundert Seiten ein Appendix, der lesbar ist…

Phänomenologie der Lust als Leiden

Man kann mit Lust leiden. Das Lustvolle im Leiden findet sich dann in der außerordentlichen Lebendigkeit, die das Unwohlsein vermittelt. Robert Musil gibt in seiner Novelle Die Verwirrungen des Zöglings Törleß…

Edmund Husserl: Die Monade

Monade bezeichnet nach Leibniz die Abgeschlossenheit einer Sphäre von allen anderen Welten und Sphären. Ein Subjekt ist demnach eine Welt ohne Fenster zu anderen Monaden. Dennoch ist es in der Lage,…

Ökonomie und Phänomenologie des Lebens

Im Zentrum der Lebensphänomenologie steht die Kritik an einem Lebensverständnis, wonach Wert und Wirklichkeit des Lebens dadurch bestimmt sind, an einer Wirklichkeit vor jedem Subjektiven teilzuhaben, welche das Leben in seinem…

Gustave le Bon: Phänomenologie der Masse

Wer zum Wir und zur Gemeinschaft will, der geht vom Individuum aus. Man kann aber auch umgekehrt vorgehen, beim Wir anfangen und Massenpsychologie betreiben. Gustave le Bon (1841-1931), einer der Begründer…

Augustinus: Phänomenologie der Zeit

Augustinus entwickelte in seinen Confessiones eine Zeittheorie, die für die Phänomenologie Husserls die Grundlage bildete. Der gottgefällige Einschlag in seinen Schriften sollte dabei den phänomenologisch Interessierten nicht davon abhalten, die Perlen…

Georg Simmel: Der Henkel

Kunst und Funktionalität kommen in der Teekanne zusammen und da besonders im Henkel. Er dient zwei Ordnungen gleichzeitig, muss nützlich sein, gut in der Hand liegen und zugleich einen ästhetischen Mehrwert…

Edmund Husserl: Phänomenologie der Bewegung

Der eigene Leib ist der Nullpunkt, die Ur-Koordinate für alle Bewegungen. Von ihm aus ist alles oben, unten, links oder rechts, vorne oder hinten. Wie er sich auch immer bewegt, so…

Phänomenologie als Experiment: Passivität

Passivität ist in der Phänomenologie nicht das Gegenteil von Aktivität, also nicht das Einwirken einer Kraft von Außen. Im Gegenteil bedeutet Passivität bei Husserl, dass nicht das Ich macht und tut,…

Georg Simmel: Philosophie des Abenteuers

Eine Phänomenologie des Abenteuers setzt an dem Punkt an, wo Risiko und Ungewissheit in ein sicheres Gefühl umschlagen, dass alles gut gehen wird. Der Abenteurer sucht das Unsichere, um sich für…

Max Scheler: Phänomenologie des Simulanten

Der Simulant ist phänomenologisch ein Glücksfall, weil er nicht einfach bewusst lügt, sondern die Lüge unbewusst in sich arbeiten lässt. Die dadurch entstehende Mischung aus Phantasie und Wahrheit und aus Aktivität…

Sigmund Freud: Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten

Freud war doch Hermeneutiker und die Hermeneutik ist der natürliche Gegensatz zur Phänomenologie! Was hat er also in der Phänomenologie zu suchen? In Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten skizziert Sigmund Freud eine…

Kurt Lewin: Die Kriegslandschaft

Die phänomenologische Beschreibung einer Landschaft als deskriptive Phänomenologie beschreibt nicht bloß die Tatsachen als Inventar. Sie geht darüber hinaus, weil im Auge des Betrachters die Tatsachen erst hervorgebracht werden. Man sieht…

Nietzsche und Henry

Michel Henry interpretiert Friedrich Nietzsche als einen Vorgänger der Lebensphänomenologie, was die Rolle der Affektivität und der Immanenz angeht. Auch wenn Nietzsche beide Themen in seinem Werk nicht explizit zum Ausdruck…

William James: Der Strom des Bewusstseins

Jeder ist für sich ein Strom des Bewusstseins, aber keiner weiß so recht, was das ist. In der Literatur wurde der Bewusstseinsstrom von James Joyce Ulysses in Szene gesetzt und in…

Phänomenologie als Experiment: Synästhesie

Synästhesie ist die Synthese verschiedener Sinneswahrnehmungen zu einem Gesamterleben, in der die einzelnen Sinne mehr als die Summe bilden. In der Synästhesie kann ein Sinn auch das Lager wechseln und zum…

Phänomenologie des Zeitbewusstseins

Von einem unbefriedigendem Erlebnis, etwa einer langweiligen Rede, bleibt etwas, nachdem die Rede vorbei ist. Man weiß nicht mehr im Einzelnen was überhaupt gesagt worden ist, aber das Erlebte hängt einem…

Phänomenologie der Biographie

Jeder Mensch besitzt ein dominierendes Lebens-gefühl, welches durch Verdichtung vieler Einzelerlebnisse zustande kommt, und sei es nur das Gefühl des Fehlens einer eigenen Biographie. Eine einfache Addition von Erlebnissen liegt in…

Phänomenologie des Durchscheinens

Wo etwas hindurch scheint, muss man nicht immer etwas halb Verborgenes sehen. Durchscheinen kann aber auch bedeuten, das sich Wahrnehmung und Phantasie vermischen, so dass Bedeutungen im Blick auf etwas versteckt…

Dschuang Dsi: Was ist Appräsentation?

Die Phänomenologie musealisiert und verstaut sich selbst im Archiv. Ihre Anschaulichkeit beschränkt sich auf Fotografien alter Männer in Schwarzweiß, die streng in die Linse schauen. Zentrale phänomenologische Begriffe wie Apperzeption, Abschattung…

Franz Kafka: Phänomenologie der Bezeugung

Bezeugung ist ein alltägliches Phänomen, dass in der Phänomenologie von Autoren wie Lévinas und Ricœur merkwürdig verdunkelt wird. Elementar meint Bezeugung, durch einen Blick, eine Berührung oder einen Kuss wirklicher zu werden.…

Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater

Die Phänomenologie ist ein praktisches Handwerk, das man durch theoretische Texte nur bedingt lernen kann. Eine  Phäno-menologie des Leibes, die so theoretische Begriffe wie Apperzeption und Kinästhese anschaulich erklärt, findet sich…

Michel Henry im Steinbruch der Ideengeschichte

Michel Henrys Lebensphänomenologie ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit der Philosophiegeschichte und zugleich entwirft sie selbst ein ganz bestimmtes Verständnis, wie Philosophiegeschichte zu verstehen ist. Henry geht es dabei darum,…

Passivität in der Lebensphänomenologie

Loslassen, etwas mit sich geschehen lassen, ergriffen werden und sich im Nichtstun als erfüllt zu erleben sind begehrte Weisen des Erlebens, können aber oft nicht in die Tat umgesetzt werden, weil…

Frank Wörler: Das Symbolische, das Imaginäre und das Reale

Rezension Frank Wörler: Das Symbolische, das Imaginäre und das Reale – Lacans drei Ordnungen als erkenntnistheoretisches Modell, 292 Seiten, ISBN 978-3-8376-3261-3, 34,99 €, Bielefeld: transcript, 2015 Die Philosophie entdeckt für sich…

Kairos / Chronos

eine praktische Philosophie der guten Gelegenheit Sebastian Knöpker Die modellhaften Vorstellungen von Raum und Zeit aus Naturwissenschaften und Mathematik sind auch für die Lebenswelt bestimmend, insofern man im Alltag Wirklichkeit und…

Was macht die Lebensphänomenologie aus?

Sebastian Knöpker Für die Lebensphänomenologie ist Leben ein anderes Wort für Selbstaffektion. Die Affektion an sich selbst wiederum besteht in einer Affektivität, die sich so auf sich bezieht, dass sie sich…

Einführung: Phänomenologie des Lebens

Sebastian Knöpker Der Philosoph und Schriftsteller Michel Henry (1922-2002) ist einer der wichtigsten Vertreter der Phänomenologie in der Nachfolge Husserls. Henry gelang eine Neubegründung der Phänomenologie, die er nicht mehr vom…

10 Thesen zu einer Lebensphänomenologie der Zukunft

I. Notwendigkeit einer transzendentalen Wende Alles konkrete Leben verschwindet in der Lebensphänomenologie im Transzendentalen, ohne dass diese Reduktion umkehrbar wäre. Was vom erotischen Erleben, von der Kunsterfahrung, vom Empfinden, Denken, Handeln…

Phänomenologie des Ergreifens

Sebastian Knöpker Wenn es einem Menschen an etwas fehlt, so kann es am zu Ergreifenden fehlen, also an einem Gegenstand, an einer guten Gelegenheit, an sozialen Kontakten. Oft mangelt es aber…

Phänomenologie von A-Z präsentiert von:

Über Phänomenologica

Phänomenologica – Phänomenologie von A-Z

Impressum