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Das Schuhwerk beim Essen

Oft gibt es eine innere Notwendigkeit von Essen, Trinken und den Schuhen, die man dazu trägt. Auf der sommerlichen Terrasse kann man abends natürlich nur…

Phänomenalität

Phänomenalität meint das Erscheinen seiner selbst als Erlebnis. Es bezeichnet nicht dieses oder jenes Erlebnis, sondern die Erlebnishaftigkeit des Erlebens. In der Phänomenalität geht es…

Epoché in der Phänomenologie

Im Alltag gibt es einen Glauben, direkt mit der Welt und den einzelnen Dingen als solchen zu tun haben. So sehe ich einen Staubsauger und…

Die Phänomenologie des Helden

Der Held war mal jemand, der viel machte, bewirkte und gegen alle Widerstände etwas Großes vollbrachte. Heute hingegen gilt der als Held, der viel gelitten…

Selbstgefühl in der Phänomenologie

Es gibt Straßen, die ohne weiteren Eigenschaften eine Straße mit einer anderen verbinden. Sie erschöpfen sich in ihrer Funktion. So ist es auch mit vielen…

Praktische Phänomenologie: das Eidos

Aus der Mannigfaltigkeit aller Varianten bildet sich durch Deckungsgleichheit das Wesen. Die Invariante aller Varianten nennt man Eidos. Praktisch hat das Wesen den Vorteil, zugleich…

Sediment in der Phänomenologie

Das Gesicht eines rücksichtslosen Menschen, der es eilig hat, sich zu verwirklichen: junge Menschen haben es oft, wenn sie ohne Bezahlung für idealistische Dinge eintreten…

Phänomenologie der Einleibung

Im Büro: der Kollege baut ordentlich Druck auf, muss Niesen, kommt dann aber nicht zum Schuss. Das wirkt auf mich als Betrachter leiblich enttäuschend. Denn…

Phänomenologie der Verzweckung

Viele Menschen empfinden eine tiefe Skepsis, wenn sie menschlichen Umgang pflegen, der nicht im Rahmen einer bestimmten Aufgabe geschieht. Allgemein hegen sie eine Skepsis gegenüber…

Phänomenologie des Geschlechterwechsels

Der fluide Geschlechterwechsel ist so attraktiv wie der Ausflug des feldgrauen Normalmenschen in die Kriminalität. Als Krimineller kann er sich als anderer Mensch fühlen und…

Schwebend über dem Gefühl

Die Freundlichkeit unterdrückter Wut schwebt nicht über dem Ärger. Beides vermischt sich ganz unsouverän miteinander. Dagegen ermöglicht gusseiserne Höflichkeit gegenüber einem unfreundlichen Mitmenschen das schöne…

Der Anspruch auf einen Platz in der Welt

Man kann einen Platz in der Welt haben, ohne überhaupt einen zu beanspruchen. Angler sind da aber von einer entschieden anderen Art: sie beanspruchen einen…

Phänomenologie der Bedeutsamkeit

Walter Benjamin führte oft ein verkrochenes Leben in Archiven und Bibliotheken. Ab und zu tauschte er aber auch die Bedeutung der Wörter durch die Bedeutsamkeit…

Neo-Biedermeier

Der Neo-Biedermeier hält eine Armlänge Abstand zum eigenen Leben und zur Welt. Um für nichts zuständig zu sein, ist er ein Meister in der Beschränkung.…

Das Irgendetwas in der Phänomenologie

Übersieht ein Autofahrer einen Radfahrer und reagiert erst im letzten Moment auf ihn, hasst er ihn instinktiv. Darin steckt die Vorsichtsmaßnahme, das Unbekannte als das…

Phänomenologie der Demenz

Ein alter Traum: demente Menschen leben wie der Meditierende in reiner Präsenz. Sie nehmen ihr Dasein ohne jede Vermittlung über Zeichen und Welt als solche…